Ab 20. März im Kino

 
 
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PRESSEAUSZÜGE

 

Der Film verweigert sich einfachen Deutungen, indem er das Entstehen von „häuslicher Gewalt“ im
Kontext diverser, widersprüchlicher Auslöser zeigt. Ein in jeder Hinsicht außergewöhnliches Werk.


FILMDIENST

 

So ist "Die Frau des Polizisten" ein wenig wie die Familie, von der der Film erzählt: ein Wechselbad,
etwas, das man liebt und hasst und nicht ohne weiteres verlässt.

taz.de

 

Es ist ein sehr zärtlicher Blick auf uns Menschen und unsere Gefühle.

programmkino.de

 

Philipp Gröning ist mit "Die Frau des Polizisten“ eine bedrohlich intensive und verstörende
Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt in der Ehe gelungen.


moviejones.de

 

Intensives und verstörendes Beziehungsdrama mit ungewöhnlicher Kameraführung.

WIDESCREEN

 

Eine grandiose surreale Szene und eine sich langsam zuspitzende, zutiefst beklemmende Atmosphäre
bleiben in Erinnerung von diesem ungemein ästhetisch gestalteten und dennoch unglaublich authentisch
wirkenden Drama, dessen Thema häusliche Gewalt sich erst langsam herausschält, dann aber mit
umso größerer Wucht.


[…] Intensives, verstörendes Beziehungs- und Familiendrama, das mit ungewöhnlicher, aufregender
Kameraarbeit aufwartet.


Kino.de

 

Zärtlichkeit und Gewalt, Liebe und Hass können sehr nah beieinander liegen. Das zeigt auch der Film
"Die Frau des Polizisten". Lange hat Regisseur Philip Gröning zu diesem Thema recherchiert –
herausgekommen ist jetzt sein zutiefst verstörender Film, der von dem Abgrund hinter der Fassade
einer glücklichen Familie erzählt.

[…] Es sind Szenen voller Natürlichkeit, wunderschöne Bilder, die von der Zerstörung einer Liebe erzählen.

[…] Bezaubernd und zutiefst verstörend.

[…] Alexandra Finder spielt den Kampf ums Überleben atemberaubend.

rbb, Stilbruch

 

DIE FRAU DES POLIZISTEN ist erschütternd, macht nachdenklich, weil er kraftvolle filmische
Metaphern findet für die Genealogie der Gewalt.

3sat, Kulturzeit

 

Als ein für seine Improvisationsarbeit bekannter Regisseur liegt ihm die Schauspielführung augenscheinlich
wie nichts anderes. Das naturalistische Spiel der beiden Hauptdarsteller ist verblüffend.

critic.de


Regisseur Philip Gröning inszeniert einen Film, der aus dem Leben gegriffen ist.

kritiken.de

 

„Das Besondere an "Die Frau des Polizisten" ist die Intensität und Wahrhaftigkeit, die
Regisseur Philip Gröning durch die Kamera auf die Leinwand gezaubert hat. (...)
So intensiver, so brachial und doch so trügerisch ruhig war deutsches Autorenkino
schon lange nicht mehr.”


Gregor Wossilus, BR Kino Kino, Online

 

„Der Film zeigt irritierend nah eine Kleinfamilie in der Provinz, die hier – in einem
Spielfilm – so intensiv beobachtet wird, wie vormals die Mönche."


Adrian Prechtel, DIE ABENDZEITUNG

 

„seine Tagtraumbilder (entfalten) dennoch große Zartheit und Nähe.”

Christiane Peitz, Der Tagesspiegel

 

„Gröning nimmt sich dafür rund drei Stunden Zeit, teilt sein Werk in knapp 60 (!)
Kapitel ein, so dass DIE FRAU DES POLIZISTEN so etwas wie ein Tagebuch dieser
Ehe wird. Die strenge Struktur hält Zuschauer zunächst zwar eher auf Distanz, löst
gleichzeitig aber eine innere Angespanntheit aus, durch die der Film noch länger in
den Gedanken haften bleibt.”


stern.de

 

Zwar ist klar, wer in "Die Frau des Polizisten" Opfer und wer Täter ist.
Doch die Eskalation, die es sonst dem Zuschauer so leicht macht, auf der richtigen Seite zu
stehen, unterspielt Gröning mit kühler Schnitttechnik. Tatsächlich zeigt "Die Frau des
Polizisten" mehr, als dass er belehrt, und gibt auf diese Weise jede Menge Stoff für Debatte
und Analyse über die bedrohliche Dynamik von Intimität, Abhängigkeit und Gewalt.


Badische Zeitung, 09/2013

 

„Der deutsche Wettbewerbsbeitrag in Venedig ist ein radikales Statement. Der bezwingende
Wurf eines „Selbermachers“. „Die Frau des Polizisten“ ist auch deswegen etwas
Besonderes, weil sich der Regisseur fragt, wie man in einer Ära schwindender
Zusammenhänge und beschädigter Lebenskontinuitäten von Erfahrungen erzählen sollte,
die man weder verstehen noch teilen kann. Philip Gröning hat dafür eine Form gefunden. Sie
mag nicht frei sein von Anstrengung, aber sie ist souverän.“


Berliner Zeitung, 08/2013

 

„Obwohl viele Szenen im improvisierten, aber pointierten Spiel einen besonderen Sog
entfalten, verhindert Gröning auf diese Weise ihr Verschmelzen. Daraus entsteht eine
Aufmerksamkeit auf das Einzelbild, wie man es sonst nur von Kunstausstellungen kennt –
nur dass wir gebannt vor ihnen sitzen, statt weiter zu flanieren. Das Kino lernt hier von der
Kunst, und das ist in der Zeit einer radikalen Umwälzung des Mediums seine große Chance.“


Die Welt, 08/2013

 

„der in Düsseldorf geborene Gröning legt eine einprägsame Studie über eine Beziehung vor,
die sich von einer liebevollen Zweisamkeit zur brutalen Alltagshölle entwickelt. Gröning
nimmt sich dafür drei Stunden Zeit, teilt sein Werk in knapp 60 (!) Kapitel ein, so dass „Die
Frau des Polizisten“ so etwas wie ein Tagebuch dieser Ehe wird. Die strenge Struktur hält
Zuschauer zunächst zwar auf Distanz, löst aber eine innere Angespanntheit aus, durch die
der Film noch länger in den Gedanken haften bleibt.“


Frankfurter Neue Presse, 08/2013

 

“Groning’s cinematography (he is his own cameraman) is nothing short of superb,
meticulous both in the choice of frames and of lighting, a perfect means of conveying
moods and emotional climates.”


Screendaily, 08/2013

 

And some of these scenes are among the most powerful things we’ve seen on screen this year.
A mesmeric shot of Christine and Clara in an oversized bathtub is still haunting 24 hours later,
while the first reveal of Christine’s horrific bruising comes cannily during a playful water fight
that sees the couple at their happiest.


The Playlist, 08/2013

 

„Hochverdient ging der Spezialpreis der Jury an den Düsseldorfer Philip Gröning. Traditionell
geht er an die innovativsten Filme im Wettbewerb, jene, die dem Kino neue Richtungen
weisen. Das tut „Die Frau des Polizisten“ mehr als jeder andere dieses durchwachsenen
aber interessanten Jahrgangs. Knapp 60 Szenen aus dem Leben eines Ehepaars und seiner
kleinen Tochter fügen Glück und Unglück in unvorhersehbarer Reihung aneinander. Beide
Elternteile lieben ihr Kind, dessen Perspektive der Film immer wieder in delikaten Miniaturen
einnimmt. Erst allmählich enthüllt sich die Brutalität des Mannes gegenüber seiner Frau.“

Frankfurter Rundschau, 09/2013

 

Wer Grönings Dokumentarflm "Die große Stille" kennt, die faszinierende Innenansicht eines
französischen Karthäuserklosters, die in Venedig 2005 gefeiert wurde und den heute 54-
Jährigen weltbekannt machte, wird sich erinnern: an kleine, eingeschnittene Miniaturen, die
wie eine Feier des Lebens inmitten der dauerhaften Dunkelheit wirkten. Ähnlich, wenn auch
viel strenger eingefasst von seiner selbstgeführten Kamera, rühren Grönings Bilder nun an
die unstillbare Neugier des ersten Sehens, die zum größten Erinnerungsschatz der Kindheit
zählt. Doch der Schatz ist längst vergiftet, das Kind erlebt auch Schreckliches. Der Körper
der Mutter ist mit blauen Flecken übersät, von denen der Vater behauptet, dass sie von einer
Krankheit stammten. Die Frau hört es im Nebenzimmer, wie es wirklich war, das sagt sie
nicht.
Gröning, der jahrelang recherchierte, warum Frauen dem häuslichen Terror oft nicht aus
eigener Kraft entkommen, psychologisiert nicht. Er legt Bilder aus, so wie man ein
Memoryspiel legen würde. Bilder vom Staunen über Regenwürmer und Bilder von Dingen,
die kein Kind versteht. In Italien, wo nach einer neuen Studie jede dritte Frau häusliche
Gewalt erlitten hat, wird derzeit viel über das Thema debattiert. Doch Gröning bietet keine
naturalistische Fallstudie an. Alle Szenen sind mit Vor- und Abspännen voneinander
getrennt. So verhindert Gröning ihr Verschmelzen. Daraus entsteht eine Aufmerksamkeit auf
das Einzelbild, wie man es sonst nur von Kunstausstellungen kennt – nur dass wir gebannt
vor ihnen sitzen statt weiter zu flanieren. Das Kino lernt hier von der Kunst, und das ist in der
Zeit einer Umwälzung des Mediums seine große Chance. "Natürlich ist das eine Zumutung",
gibt Gröning zu, "aber das muss so sein. Der Zuschauer setzt sich die Bruchstücke der
Erzählung selbst zusammen."


RP-Online, 09/2013